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Vereinsnachrichten

Letzte Aktualisierung dieser Seite: 17.01.2010

Januar 2010

03.01.: Seit dem 16. Dezember ist ein neues Postkarten-Set mit individuellem Wertstempel "Ein Herz für Kinder" nur bei der eFiliale und über die Versandstelle in Weiden erhältlich Das Set mit fünf Postkarten kostet 4,95 Euro, wovon 1 Euro an die Aktion "Ein Herz für Kinder" abgeführt wird. Im Gegensatz zu den über das Internet-Portal beauftragbaren Umschlägen mit gleichem Wertstempel wird der Zuschlag nicht in der Nominale ausgewiesen. Bemerkenswert ist, daß eine der fünf Karten als Aufkleberpostkarte gestaltet ist mit dem bekannten Herz-für-Kinder-Logo; unseres Wissens ist das die erste postseitig herausgegebene Ganzsachen-Aufkleberpostkarte!

03.01.: Der Literaturbestand der Philatelistischen Bibliothek München hat Ende Mai die Marke von 50 000 überschritten und wächst täglich weiter. Alle Werke sind über den Online-Katalog im Internet zu recherchieren. Um den Fernleihkunden die Information über neu verfügbare Literatur aktuell zukommen zu lassen versendet die Bibliothek seit 2008 alle 3 Monate einen Newsletter mit Informationen zu neu verfügbaren Medien. Es kann sich jeder kostenlos dazu anmelden mit Stichwort Newsletter bei stb.phil.kult@muenchen.de Die Auswertung des Zeitschriftenbestandes der Philatelistischen Bibliothek Hamburg e.V. wurde fortgesetzt, so daß nun über 40 000 Artikel erfaßt sind und nach Stichworten durchsucht werden können. Auch die Rückstände bei der Erfassung der Ausstellungsführer mit den enthaltenen Aufsätzen sind mittlerweile aufgearbeitet.

03.01.: eine ganz besondere Marke ist die Ausgaben "Kulturhauptstadt Europa RUHR 2010", da die Marke aus acht kleinen Einzelbildern zusammengesetzt ist. Die Motive zeigen 1. Neonreklame, Essen, 2. Kulturzentrum Dortmund-U, Dortmund, 3. Schulhof-Grafitti, Essen, 4. Schriftzug der Zeche Zollverein, Essen, 5. Stahlwerk im Landschaftspark DU-Nord, Duisburg, 6. Museum Zinkfabrik Altenberg, Oberhausen, 7. Autobahnschild, Dortmund und 8. Plastik am Josef-Albers-Museum, Bottrop!

03.01.: im Jahre 2010 gibt es folgende philatelistische Höhepunkte:
- 6. - 8. Mai 2010: Internationale Briefmarken-Messe Essen
- 9. - 10. Oktober 2010: Internationale Briefmarken-Börse Berlin 2010 und NUMISMATA
- 10. - 12. Oktober 2010: 111. Deutscher Philatelistentag in Suhl
- 29. - 31. Oktober 2010: Internationale Briefmarken-Börse in Sindelfingen

03.01.: für die Münzsammler gibt es in 2010 die folgenden (deutschen) Ausgaben:
- 29.01.2010: 2-Euro-Münze "Deutsche Bundesländer - Bremen"; Prägestätten A, D, F, G und J; Prägeart Stempelglanz (ST)und Polierte Platte (PP)
- 06.05, 2010: 10-Euro-Münze "200. Geburtstag Robert Schumann"; Prägestätte J; Prägeart Stempelglanz (ST)und Polierte Platte (PP)
- 10.06.2010: 10-Euro-Münze "100. Geburtstag Konrad Zuse"; Prägestätte G; Prägeart Stempelglanz (ST) und Polierte Platte (PP)
- 08.07.2010: 10-Euro-Münze "300 Jahre Porzellanherstellung in Deutschland"; Prägestätte F; Prägeart Stempelglanz (ST) und Polierte Platte (PP)
- 09.09.2010: 10-Euro-Münze "20 Jahre Deutsche Einheit"; Prägestätte A; Prägeart: Stempelglanz (ST) und Poliierte Platte (PP)
- Oktober 2010: 100-Euro-Golmünze "UNESCO-Welterbe - Würzbürger Residenz und Hofgarten"; Prägestätte A, D, F, G und J; Prägeart Polierte Platte (PP)
- 11.11.2010: 10-Euro-Münze "175 Jahre Eisenbahnen in Deutschland"; Prägestätte D; Prägeart: Stempelglanz (ST) und Polierte Platte (PP)
- 25.11.2010: 10-Euro-Münze "Alpine Ski-Weltmeisterschaften"; Prägestätte: A, D, F, G und J; Prägeart: Stempelglanz (ST) und Polierte Platte (PP)

03.01.: richtig teuer wird es für die Sammler im Januar, wenn sie auch die selbstklebenden Marken sammeln, denn es erscheinen gleich fünf Werte:
- die Markenbox "Wohlfahrtsmarke Erdbeere" zu 100 Stück à 0,55 und 0,25
- das Markenset "Wohlfahrtsmarke Erdbeere" zu 10 Stück à 0,55 und 0,25
- das Markenset "1.110 Jahre Limburg an der Lahn" zu 10 Stück à,45
- das Markenset "1.000 Jahre St. Michaelis Hildesheim" zu 10 Stück à 2,20
- das Markenset " 200 Jahre Museum für Naturkunde Berlin" ui 10 Stück à 0,45

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Dezember 2009

12.12.: Gibt es demnächst auch personalisierte Briefmarken in Deutschland? "Marke Individuell" heißt die philatelistische Sensation, die gerade im Rahmen eines Betriebsversuches wird der Deutschen Post AG getestet und nach erfolgreichem Abschluß wohl auch dem breiten Publikum zur Verfügung gestellt wird! Wir können also in Zukunft wie unsere österreichischen Nachbarn eigene Marken schaffen. Diese neue Idee belebt mit Sicherheit auch unser Hobby, wenngleich es natürlich keinen Sinn macht, in Zukunft alle neuen Individual-Briefmarken zu sammeln, was natürlich auch gar nicht möglich sein wird. Das Haus Sieger GmbH in Lorch / Württemberg ist mit fünf Werten beteiligt, die alle angebotenen Nennwertstufen dokumentieren: 45 (C) für die Postkarte mit Darstellung des historischen Postkutschen-Gemäldes aus dem Jahre 1870; 55 (C) für den normalen Standardbrief, diese Marke zeigt den Doppelschrauben-Schnelldampfer Kaiser Wilhelm II; 90 (C) für den Kompaktbrief, abgebildet ist ein historischer Postbus der deutschen Lastautomobilfabrik AG aus dem Jahre 1925; 145 (C) für den Großbrief, diese Marke zeigt eines der ersten Postflugzeuge auf dem Flughafen Berlin-Tempelhof im Jahre 1919; 220 (C) für den Maxibrief, ein herrliches, klassisches Motiv - das Luftschiff LZ 127 "Graf Zeppelin" trifft im Jahre 1931 mit dem russischen Eisbrecher Malygin zum Postaustausch in der Arktis zusammen. Diese fünf Marken gehören in jede gute Deutschland-Sammlung, da sie die ersten ihrer Art sind! Es bleibt abzuwarten, wie der Feldversuch ausgeht, und ob es zukünftig auch in Deutschland "personalisierte Briefmarken" geben wird?!

12.12.: Es ist eine lange Tradition, zu den Weihnachtsfeiertagen Grüße in besonderen Formen per Post zu versenden. Eigene Briefmarken und Blocks, spezielle Ganzsachen und Stempelformen begleiten das christliche Fest rund um den Globus. So mancher festtägliche Beleg zählt heute zu gesuchten philatelistischen Seltenheiten. Jeder Sammler sollte sich deshalb darüber Gedanken machen, wie er - philatelistisch interessante - Belege an Freunde und Bekannte verschicken kann!.

12.12.: Allmählich sickern in Österreich die ersten Einzelheiten für das Jahresprogramm 2010 durch: So sollen Marken für den Tiroler Freiheitskämpfer Andreas Hofer, den Nazijäger Simon Wiesenthal, für Staatsoperndirektor Joan Hölländer und den Feldherrn Prinz Eugen von Savoyen erscheinen.

12.12.: Gerüchte gab es Mitte Oktober, wenig später wurde es zur Gewißheit: Der Dachs (Meles meles) ist das Tier des Jahres 2010. Wer im Wald den Eingang zu einer Höhle erblickt, der denkt im ersten Moment an einen Fuchsbau. Keineswegs muß der Bewohner aber zur Gattung Vulpes vulpes gehören. Dachse graben lange Tunnel, die oftmals mehrere Wohnkammern miteinander verbinden. In diesen leben vielfach mehrere Dachsgenerationen. Nur männliche Jungdachse verlassen den Elternbau, gewöhnlich im Oktober, manchmal auch erst nach der Winterruhe. Weibliche Dachse gründen oft die eigene Familie im elterlichen Höhlensystem. Der Dachs gehört zu den Allesfressern, bevorzugt aber vegetarische Kost. Zum Thema gab es im November eine "passende" Marke der Deutschen Post AG und auch zwei Sonderstempel (Bonn und Berlin) vom 12.11.2009!

12.12.: Die hannoversche CITIPOST gab am 4. Dezember ihre mittlerweile vierte Briefmarkenserie heraus - diesmal mit Motiven des ortsansässigen Eishockey-Clubs EC Hannover Indians. Zur Tranche gehört auch ein Flyer, der zur begehrten Rarität werden könnte…

12.12.: Die Privatpost TNT möchte europaweit Pakete befördern. Zunächst plant der Vorstand, das Netz von TNT Express für die Abholung und Zustellung von Frachtsendungen zu nutzen. Parallel prüft er die Zusammenarbeit mit unabhängigen Unternehmen.

12.12.: Das Ausgabeprogramm der Deutschen Post AG für das Jahr 2010 sieht derzeit 53 Marken vor. Als Blockausgabe erscheint im April "100 Jahre Vogelwarte Helgoland". Außerdem gibt es - neben den "klassischen" Zuschlagsmarken "Wohlfahrt", "Jugend" ,"Sport" und "Weihnachten" eine Gemeinschaftsausgabe mit Argentinien zur "Frankfurter Buchmesse" und parallele Briefmarkenemissionen zu den 10-Euro-Gedenmünzen 2010 "200. Geburtstag Robert Schumann", "100. Geburtstag Konrad Zuse", "300 Jahre Porzellanherstellung in Deutschland", "20 Jahre Deutsche Einheit", "175 Jahre Eisenbahnen in Deutschland" und "Alpine Ski-Weltmeisterschaften 2011". Eine weitere Zuschlagmarke erscheint im Mai zugunsten des Umweltschutzes. Natürlich sind auch die aktuellen Serien wieder dabei wie "Post", "Deutsch Malerei", "Leuchttürme", "Europa", "Dienst am Nächsten", "Für uns Kinder" und "Tag".


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November 2009

01.11.: Mit Datum vom 24. September 2009 versandte die Firma Georg Roll aus Elsfleth folgende Information an Kunden: "Wir müssen Sie leider darüber in Kenntnis setzen, daß die Firma Georg Roll Briefmarken GmbH am 7. September 2009 einen Eigenantrag auf das vorläufige Insolvenzverfahren beim zuständigen Amtsgericht in Nordenham gestellt hat. Das Amtsgericht hat Dr. Christian Strauss, Rechtsanwalt, Friedrich-Mißler-Str. 42, 28211 Bremen, Telefon 0421/79 26 2 60, Fax 0421/79 26 2 85, zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. In den letzten Wochen hat es diverse Besprechungen und Verhandlungen gegeben, um für Sie den bestmöglichen Service in Bezug auf die Belieferung Ihrer Briefmarkenneuheiten einzurichten und für die Zukunft zu gewährleisten". Am 21. September 2009 wurde mit der Philagentur GmbH, Oberursel, folgende Vereinbarung getroffen worden: "Vom 21.9.2009 bis 31.12.2009 wird die Philagentur die Belieferung Ihrer Abonnements und Bestellungen, die Sie bei Georg Roll aufgegeben haben, nach Elsfleth wieder aufnehmen. Von dort wird die Ware unverzüglich und möglichst lückenlos an Sie ausgeliefert. Die Philagentur GmbH hat bereits bei diversen Lieferanten die fehlenden Ausgaben bestellt, so daß die Rückstände Ihrer Briefmarkenneuheiten schnellstmöglich aufgeholt werden. Vom 1. Januar 2010 wird die Philagentur GmbH die Belieferungen dann von Oberursel aus übernehmen. Auf diese Weise wird ein fließender Übergang von Roll auf Philagentur hergestellt, und es entstehen Ihnen keine Lücken."

01.11.: Eine mögliche Verletzung des Urheberrechts hat die Deutsche Post veranlaßt, daß die Jugendmarken-Blockausgabe "Dinosaurier" vom 4. September 2008 (Bund MiNr. 2687-2690 bzw. Block 73) weder bei der Versandstelle noch bei den Postämtern weiterverkauft wird. "Die Deutsche Post AG wurde darüber informiert, daß im Zusammenhang mit dem Dinosaurierblock urheberrechtlicher Klärungsbedarf besteht", bestätigte Pressesprecher Erich Nier auf Anfrage. "Dies wird derzeit sorgfältig geprüft. Vom weiteren Verkauf des Blocks wird daher zunächst abgesehen. Die Angelegenheit wird voraussichtlich in Kürze geklärt sein." Der Entwerfer des Blocks, Werner H. Schmidt, hat das Copyright offensichtlich nur an drei der vier Werten: Diplodocus, Tyrannosaurus und Plateosaurus. Für den vierten Wert aus dem Block, dem Triceratops, liegt das Copyright dagegen bei einem Joe Tucciarone von der Science Photo Library in London. Inwieweit dieser Verkaufsstopp Auswirkungen auf die Auflage und den Handelspreis hat, wird auch davon abhängig sein, ob er nur vorübergehend oder endgültig ist. Im Übrigen war der Block über ein Jahr im Verkauf, so daßeigentlich genug Zeit zum Erwerb bestand.

01.11.: Restbestände des Marken-Sets "Winter" (Bund MiNr. MH 76), das am 1. November 2008 herauskam, kommen in den nächsten Wochen wieder in den Schalterverkauf. Es dürfte sich um bedeutendere Mengen handeln, denn nur so macht die nochmalige Belieferung Sinn.

01..11.: Hans Zerbel, Experte der Bundesdruckerei, fand eine aktuelle Fälschung einer Bund-Dauermarke. Erstmals seit drei Jahren gibt es in ganz Deutschland wieder eine Totalfälschung. Die MiNr. 2675, Freimarke Blumen (XVI), Gartenrose selbstklebend ist Anfang September in Bremen erstmals aufgetaucht. Es handelt sich um eine recht gute Eindrucksfälschung. Für den Philatelisten ist sie ohne Hilfsmittel eher schwer, für den Laien eher gar nicht erkennbar Die Fälschung macht einen leicht dunkleren Eindruck, die Schrift ist etwas fetter, die Konturenlinie um den Schriftzug ‚Gartenrose' im Bild fehlt völlig, das Papier glänzt stärker, unter UV-Licht fehlt die gelbe Fluoreszenz, sichtbar ist eine rosa Fluoreszenz und die Zähnung ist wellenförmig 13,5 statt zähnungsähnlich 10,25 bei der echten Marke. Für den Postverkehr besteht wenig Gefahr, da die fehlende Sicherheitsausrüstung zu einer automatischen Erkennung und Aussteuerung der mit Fälschungen beklebten Briefe führt. Offenbar sind die Marken nicht als Rollenware zu erhalten. Ob Folienstreifen mit Rückseitennummern existieren, ist unklar. Viel wahrscheinlicher ist Bogendruck anzunehmen. Die Fälschung wurde/wird auch über eBay angeboten.

01.11.: "Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) hat das Auswahlverfahren zur Vergabe einer Exklusivlizenz zur Herstellung, Verwendung und Vermarktung der Postwertzeichen mit dem Aufdruck ‚Deutschland' eingeleitet", beginnt eine entsprechende Pressemitteilung vom 5. Oktober 2009. "Damit soll im Wettbewerb ermittelt werden, wer ab 2011 die derzeit von der Deutsche Post AG (DPAG) wahrgenommene Aufgabe erbringen wird. Der gegenwärtige Vertrag mit der DPAG läuft Ende 2010 aus. Nach dem Wegfall des Briefbeförderungsmonopols und der daran gekoppelten Verwendung der Postwertzeichen kommen hierfür neben der DPAG mittlerweile auch andere Postdienstleistungsanbieter in Betracht. Das BMF führt daher ein europaweites wettbewerbliches Auswahlverfahren (Lizenzvergabeverfahren) durch, um einen Vertragspartner für die Zeit ab 2011 zu finden. Zukünftiger Vertragspartner des Bundesministeriums der Finanzen kann jedes Unternehmen werden, das in der Lage ist, spätestens ab 2011 Postdienstleistungen in Deutschland sowie die geforderten Leistungen zu erbringen. Dabei wird das Bundesfinanzministerium vertraglich sicherstellen, dass die bisherige hohe Qualität sämtlicher Leistungen erhalten und - wenn möglich - noch verbessert wird. Für das BMF stehen dabei folgende Aspekte im Vordergrund: Die Ausschreibung soll dazu genutzt werdeb, die Leistungen überall dort, wo es möglich ist, zu verbessern. Dies betrifft insbesondere die Möglichkeit, die Postwertzeichen kundenfreundlich zu erwerben. Das BMF setzt beim Verfahren schwerpunktmäßig auf die Qualität der Leistungserbringung und weniger auf monetäre Aspekte (Qualitätswettbewerb). Im Falle eines Lizenznehmerwechsels wird angestrebt, daß die bis dahin herausgegebenen Postwertzeichen weiter verwendbar bleiben. Es wird auch weiterhin die beliebten Plusmarken geben, deren Erlös wohltätigen Zwecken zu Gute kommt. Das im Auswahlverfahren erfolgreiche Unternehmen erhält die Exklusivlizenz für einen Zeitraum von sieben Jahren, der durch das BMF um drei Jahre verlängert werden kann. Bereits durch diese langfristige Bindung wird ein hoher Grad an Planungssicherheit geschaffen. Dies gilt auch und insbesondere für die Bürger als Verwender und/oder Sammler der Briefmarken. Da das durch den Vertrag eingeräumte exklusive Recht sowohl in finanzieller Hinsicht als auch aus Imagegründen gewinnbringend eingesetzt werden kann, wird der zukünftige Lizenznehmer ein jährliches Lizenzentgelt zu entrichten haben."

01.11.: Fort- und Weiterbildung werden bei der Niederlassung Philatelie groß geschrieben, und so kam ein Angebot der Philatelistischen Akademie Bayern e. V. wie gerufen: In enger Zusammenarbeit mit den Referenten der Akademie wurden seit April 2008 fünf Lehrveranstaltungen am Standort im Weidener Ortsteil Brandweiher durchgeführt. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde erhielten nun alle neun Teilnehmer aus den Händen des Vorstands der Akademie und Ehrenpräsidenten des Bundes Deutscher Philatelisten e. V., Michael Adler, das entsprechende Zertifikat. Stefan Friedl, frisch gebackener Leiter der Philatelie, freute sich über die erfolgreiche Teilnahme seiner Mitarbeiter: "Unsere Philateliekunden sind anspruchsvoll, und wir setzen auf kompetente Betreuung. Dieses Philatelie-Seminar gibt unseren Mitarbeiter/ innen die Gelegenheit, sich mit der etwas anderen Sichtweise der Philatelisten vertraut zu machen. Wir schauen über unseren Tellerrand hinaus und lassen uns auf unsere Kunden und ihr Hobby ein" Inhaltlich beschäftigte sich die Seminarreihe mit grundsätzlichem Philateliewissen. Dabei wurden so wichtige Themenbereiche wie "Begriffsbestimmung: Philatelie", "Kulturgeschichte der Postdienste und Postwertzeichen" oder "Die Entstehung einer Briefmarke: Vom Künstlerentwurf bis zum Druck (incl. verschiedener Druckarten)" ausgiebig behandelt. Aber auch reines Basiswissen wie der Aufbau einer Sammlung, thematisches Sammeln oder Spezialsammlungen wurde vermittelt. Von besonderem Interesse bei den Teilnehmern waren die Erläuterungen zur Beschaffenheit von Postwertzeichen (Qualitätsmerkmale, Farbe, Papier, Zähnungsart und Wasserzeichen) und die Stempelkunde.

01.11.: Der neue Internationale Antwortschein (IAS), Typ Nairobi, der ab 1. Juli 2009 eingeführt wurde, ist seit 1. September auch bei der DPAG im Verkauf, wie der Vorgänger aber nur über die eFiliale erhältlich. Neben einer Motivänderung besteht die wesentliche Neuerung darin, dass die Ausgabeländer jetzt neben dem UPU-Hologramm ihre Landesflagge eindrucken lassen können, wovon auch Deutschland Gebrauch gemacht hat.

01.11.: Hinterglasbilder, in der Barockzeit vor allem als Andachtsbilder beliebt, haben mit Franz Weiß eine wahre Renaissance erfahren. Der steirische Maler, Graphiker und Bildhauer hat mit seiner Arbeit und seiner expressiven Farbgebung eine ungeahnte neue Dimension in diese Kunst gebracht, wie man auf der 55-Cent-Marke der Marken-Edition 1 erkennen kann. Die Marke kostet 2,10 Euro, im Abo 1,60 Euro. Eine weitere Marken.Edition 8 ist dem unsterblichen Mythos Sisi gewidmet, jener österreichischen Kaiserin, die als eine der schönsten und extravagantesten Frauen in die Geschichte eingegangen ist. Auf den je vier Marken zu 55 und 65 Cent sind Objekte aus dem Sisi-Museum in der Wiener Hofburg zu sehen. Der Zusammendruck kostet 9,90 Euro bzw. im Abo 7,90 Euro.

01.11.: Alle ATM der Schweiz werden neu in schwarzer Farbe ausgedruckt. "Die Post mußte auf Schwarz umstellen, da die rote Farbe nicht mehr lieferbar ist", berichtet ATM Seitz aus Luzern. "Der frühere Automatenhersteller Frama will seit 2003 nichts mehr von Wertzeichenautomaten wissen und hat Ende 2003 auch die Produktion von Ersatzteilen eingestellt. Rote Farbbänder sind jetzt aufgebraucht." Durch den Wechsel des Lieferanten gibt es auch ein neues ATM-Papier mit glatter Oberfläche und scharfen Umrissen der Schweiz.


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